{"id":776,"date":"2022-09-15T11:14:55","date_gmt":"2022-09-15T09:14:55","guid":{"rendered":"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/?p=776"},"modified":"2022-10-19T18:22:03","modified_gmt":"2022-10-19T16:22:03","slug":"sind-wahlkommissionen-legal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2022-09-15-sind-wahlkommissionen-legal\/","title":{"rendered":"Sind Wahlkommissionen legal?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_788\" style=\"width: 258px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-sachsen-weimar-eisenach-c.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-788\" class=\"size-medium wp-image-788\" src=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-sachsen-weimar-eisenach-c-248x300.jpg\" alt=\"Aushang der Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach.\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-sachsen-weimar-eisenach-c-248x300.jpg 248w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-sachsen-weimar-eisenach-c-624x755.jpg 624w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-sachsen-weimar-eisenach-c.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-788\" class=\"wp-caption-text\">Aushang der Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach.<\/p><\/div>\n<p>Beitrag als Podcast anh\u00f6ren:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/bismarcks-erben\/embed\/episodes\/Sind-Wahlkommissionen-legal--Bismarcks-Erben-e1pg6n5\" height=\"102px\" width=\"400px\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Sie schie\u00dfen zurzeit wie Pilze aus dem Boden der sog. &#8222;Reichsb\u00fcrgerszene&#8220;: Wahlkommissionen. Was 2019 mit der Wahlkommission Sachsen begann, macht inzwischen auch in anderen Teilen der Republik Schule: Nach der Wahlkommission Bayern traten die Wahlkommission Reu\u00df, die Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach, die Wahlkommission Sachsen Coburg und Gotha, die Wahlkommission preu\u00dfische Provinz Sachsen, staatliche Wahlkommissionen der k\u00f6niglich preu\u00dfischen Provinz Schleswig-Holstein, Rheinprovinz, Hessen-Nassau, ja selbst eine &#8222;Preu\u00dfische Wahl- und Pr\u00fcfkommission K\u00fcste-Jade-Weser-Ems&#8220; ins Leben und sie werben massiv um Kundschaft. Dabei werden sie nicht zuletzt sogar von Massenmedien unterst\u00fctzt, wie <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220814040129\/https:\/\/www.tlz.de\/regionen\/eisenach\/plakate-sorgen-in-wartburgregion-fuer-aufsehen-id236047591.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Artikel in der Th\u00fcringer Landeszeitung<\/a> exemplarisch belegt.<\/p>\n<p>Eines haben diese Initiativen gemeinsam: Sie suggerieren, ihre Wahlkommissionen seien ein staatliches Mittel, um auf kommunaler Ebene Staatsgewalt legitim zu erringen und auszu\u00fcben. Das veranlasst uns heute, die Vorgehensweise &#8222;Verweserwahlen&#8220; einer Pr\u00fcfung zu unterziehen. Dazu werden wir zun\u00e4chst die staatsrechtlichen Grundlagen analysieren und anschlie\u00dfend auch die Werbemittel der Wahlkommission einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Bismarcks Erben fragen:<\/p>\n<h1>Sind Wahlkommissionen staatsrechtlich legal?<\/h1>\n<p>Um diese Frage zu beantworten, werden zun\u00e4chst die von allen Wahlkommissionen gemeinsam ins Feld gef\u00fchrten Rechtsgrundlagen einer genaueren Pr\u00fcfung unterzogen, dann werden die staatsrechtlichen Grundlagen einiger Wahlkommissionen im Detail analysiert. Dieses Vorgehen erm\u00f6glicht schlu\u00dfendlich ein Fazit zur Legalit\u00e4t von Wahlkommissionen im Allgemeinen.<\/p>\n<p><a href=\"#rechtsgrundlagen\">1. Rechtsgrundlagen der Wahlkommissionen.<\/a><br \/>\n&#8230;..<a href=\"#1a\">a. Staatsangeh\u00f6rigkeitsnachweis.<\/a><br \/>\n&#8230;..<a href=\"#1b\">b. Notstand.<\/a><br \/>\n<a href=\"#analyse\">2. Staatsrechtliche Analyse einiger Wahlkommissionen.<\/a><br \/>\n&#8230;..<a href=\"#sachsen\">a. Staatliche Wahlkommission des K\u00f6niglich S\u00e4chsischen Gemeindeverbundes.<\/a><br \/>\n&#8230;..<a href=\"#swe\">b. Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach.<\/a><br \/>\n&#8230;..<a href=\"#preussen\">c. Wahlkommission der preu\u00dfischen Provinzen.<\/a><br \/>\n&#8230;..<a href=\"#reuss\">d. Wahlkommission Reu\u00df.<\/a><br \/>\n<a href=\"#fazit\">3. Fazit zur Legalit\u00e4t sog. Wahlkommissionen.<\/a><\/p>\n<h2 id=\"rechtsgrundlagen\">1. Rechtsgrundlagen der Wahlkommissionen.<\/h2>\n<h3 id=\"1a\">a) Staatsangeh\u00f6rigkeitsnachweis.<\/h3>\n<p>Alle Wahlkommissionen wollen ihre Rechte aus dem Reichs- und Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913 (im Folgenden RuStAG genannt) ableiten. So findet sich beispielsweise im Feststellungsantrag der Wahlkommission Sachsen explizit der Hinweis &#8222;Staatsangeh\u00f6rigkeit gem. \u00a7\u00a7 1&amp;2 RuStAG 1913 iVm Art 1 Reichsverfassung 1871&#8220;. Der Rechtskreis, den die Wahlkommissionen geltend machen wollen, ist demnach der des V\u00f6lkerrechtssubjektes Deutsches Reich mit seiner Verfassung vom 16. April 1871.<\/p>\n<p>Interessierte werden von den Wahlkommissionen entsprechend dazu angehalten, ihre Abstammungsnachweise gem\u00e4\u00df den Vorschriften des RuStAG einzuholen, was sehr zu begr\u00fc\u00dfen ist, denn je mehr Deutsche ihre Staatsangeh\u00f6rigkeit in einem Bundesstaat nachweisen k\u00f6nnen, desto eher l\u00e4sst sich die Handlungsunf\u00e4higkeit des deutschen Gesamtstaates beseitigen und der origin\u00e4re V\u00f6lkerrechtsrahmen geltend machen.<\/p>\n<p>Was dabei keine einzige Wahlkommission erw\u00e4hnt, ist folgender grundlegender Umstand:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die Staatsangeh\u00f6rigkeit ist in erster Reihe ein Kreis von Pflichten; <\/strong><br \/>\n<strong>aus den Pflichten ergibt sich ein Kreis von Rechten.<\/strong><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/bibliothek.ewigerbund.org\/?rcno_review=roenne-zorn-das-staatsrecht-der-preussischen-monarchie-band-2-1906&amp;seite=86\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Staatsrecht der preu\u00dfischen Monarchie, Band 2, 1906, Seite 79: \u00a7 53. Grundrechte und Grundpflichten I.<\/a><strong><br \/>\n<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Nachweis der Staatsangeh\u00f6rigkeit in einem Bundesstaat bringt also nicht nur Rechte mit sich, sondern zieht vor allem auch Pflichten nach sich: Mit Ausnahme der drei Stadtstaaten Hamburg, Bremen und L\u00fcbeck und des Reichslandes Elsa\u00df-Lothringen ist ein Deutscher in der Regel Angeh\u00f6riger einer der 20 konstitutionellen Monarchien des Deutschen Reiches. Was das bedeutet, haben wir bereits im August 2019 in <a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2019-08-11-konstitutionelle-monarchie\/\">unserem Beitrag &#8222;Konstitutionelle Monarchie!&#8220;<\/a> in aller K\u00fcrze dargelegt. Dar\u00fcber hinaus verweisen wir auf den <a href=\"https:\/\/www.preussischer-correspondent.net\/pflicht\/von-treue-und-gehorsam-105\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag &#8222;Von Treue und Gehorsam.&#8220;<\/a>, worin die rechtlichen Konsequenzen aus einer Zugeh\u00f6rigkeit zu einem staatlichen Organismus abgehandelt werden.<\/p>\n<h3 id=\"1b\">b) Notstand.<\/h3>\n<p>Das Recht, vermittels Gemeinderats- oder kommunaler Verweserwahlen an die Siegelrechte staatlicher Gemeinden in Bundesstaaten des Deutschen Reiches zu gelangen, leiten die Wahlkommissionen aus einem sog. Notstand her, wie die <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210422145541\/https:\/\/wk-sachsen.org\/?Grundlagen___Was_ist_ein_Notstand%3F\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wahlkommission Sachsen hier unter &#8222;Grundlagen&#8220;<\/a> angibt.<\/p>\n<p>Man beruft sich dabei auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/34.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Rechtfertigender Notstand&#8220; aus \u00a7 34 StGB<\/a> geltend, will sich also auf das Strafgesetzbuch der Republik zur Rechtfertigung von Handlungen in einem Bundesstaat des Deutschen Reiches st\u00fctzen. Im g\u00fcltigen StGB Rechtsstand 27. Oktober 1918 findet sich dieser Tatbestand nicht (siehe <a href=\"https:\/\/lexetius.com\/StGB\/34,4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 34 des g\u00fcltigen StGB<\/a>).<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens an dieser Stelle sollten bei jedem Bundesstaatenangeh\u00f6rigen die Alarmglocken schrillen, denn hier werden die Rechtskreise miteinander vermischt: Ein republikanisches sog. &#8222;Gesetz&#8220; wird als Grundlage f\u00fcr Handlungen im Reich herangezogen.<\/p>\n<h2 id=\"analyse\">2. Staatsrechtliche Analyse einiger Wahlkommissionen.<\/h2>\n<h3 id=\"\">a. Staatliche Wahlkommission des K\u00f6niglich S\u00e4chsischen Gemeindeverbundes, kurz Wahlkommission Sachsen genannt.<\/h3>\n<p>Die Wahlkommission Sachsen ruft unter Verwendung des K\u00f6niglich s\u00e4chsischen Wappens und den Schlagw\u00f6rtern &#8222;staatlich&#8220; und &#8222;K\u00f6niglich&#8220; indigene Sachsen zur Abhaltung von Gemeinderatswahlen in Sachsen auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr solche Gemeinderatswahlen werden die Landgemeindeordnung (LO), die St\u00e4dteordnung f\u00fcr kleine und mittlere St\u00e4dte (KlStO) sowie die Revidierte St\u00e4dteordnung (RStO) als g\u00fcltige Rechtsgrundlagen angef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ein Blick in die g\u00fcltige Landgemeindeordnung Sachsens gen\u00fcgt, um das Vorhaben der Wahlkommission Sachsen \u00fcber Gemeinderatswahlen an die legitime Staatsgewalt zu gelangen, scheitern zu lassen, denn<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bibliothek.ewigerbund.org\/?rcno_review=koeniglich-saechsische-landgemeindeordnung-und-gemeindeverbandsgesetz&amp;seite=22\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 49 der K\u00f6nigl. S\u00e4chs. Landgemeindeordnung<\/a> in der Fassung vom 11. Juli 1913 bestimmt in Satz (1): &#8222;<strong>Die Wahl des Gemeindevorstandes [&#8230;] bedarf zu ihrer G\u00fcltigkeit der Best\u00e4tigung durch den Amtshauptmann.<\/strong>&#8220;<\/p>\n<p>Das K\u00f6nigreich Sachsen ist eine <a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2019-08-11-konstitutionelle-monarchie\/\">konstitutionelle Monarchie<\/a> und <a href=\"https:\/\/bibliothek.ewigerbund.org\/?rcno_review=handbuch-der-deutschen-verfassungen-2&amp;seite=334\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 4 der Verfassungsurkunde vom 4. September 1831<\/a> bestimmt: Der K\u00f6nig ist das souveraine Oberhaupt des Staats, vereinigt in sich alle Rechte der Staatsgewalt [&#8230;]<\/p>\n<p>Wie in allen konstitutionellen Monarchien, so ist auch in Sachsen der K\u00f6nig alleiniger Inhaber der Staatsgewalt. Er ernennt die Minister und bestallt auch die Amtshauptm\u00e4nner\u00b9. Das sind jene Verwaltungsbeamten, die laut Landgemeindeordnung die Wahl eines Gemeindevorstehers best\u00e4tigen m\u00fcssen, damit die Wahl G\u00fcltigkeit erh\u00e4lt. Der Amtshauptmann ist vom K\u00f6nig beamtet und mit der Kompetenz ausgestattet, wiederum die ihm unterstellten Gemeindevorsteher zu legitimieren: Die Staatsgewalt flie\u00dft vom K\u00f6nig \u00fcber den Amtshauptmann zum Gemeindevorsteher.<\/p>\n<p>\u00b9 &#8222;Die amtliche Stellung der Amtshauptleute ist die von Mitgliedern der Kreisdirectionen&#8220;, siehe Revidierte Generalinstruction f\u00fcr die Amtshauptleute vom 3. Oktober 1842, Gesetz- und Verordnungsblatt f\u00fcr das K\u00f6nigreich Sachsen 1842 i. V. m. Verordnung wegen Errichtung von Kreisdirectionen vom 6. April 1835: &#8222;Kreisdirectionen als Beh\u00f6rden&#8220;; als diese unterliegen sie in Bezug auf Ihr Anstellungsetat dem Ministerium des Innern, \u00a7 9 desselben. Demnach sind Amtshauptleute gem. \u00a7 1 des <a href=\"https:\/\/digital.slub-dresden.de\/werkansicht\/dlf\/8288\/219\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesetz, die Verh\u00e4ltnisse der Civilstaatsdiener betreffend<\/a> vom 7. M\u00e4rz 1835 vom K\u00f6nig zu bestallende Staatsdiener.<\/p>\n<div id=\"attachment_778\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-778\" class=\"size-full wp-image-778\" src=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-amtshauptmann-in-sachsen.jpg\" alt=\"Leipziger Zeitung vom Mittwoch dem 31. Mai 1916: Ernennung des Freiherrn v. Finck zum Amtshauptmann. \" width=\"360\" height=\"311\" srcset=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-amtshauptmann-in-sachsen.jpg 360w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-amtshauptmann-in-sachsen-300x259.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><p id=\"caption-attachment-778\" class=\"wp-caption-text\">Leipziger Zeitung vom Mittwoch dem 31. Mai 1916: Ernennung des Freiherrn v. Finck zum Amtshauptmann.<\/p><\/div>\n<p>Erstaunlicherweise spielt der K\u00f6nig von Sachsen als verfassungsm\u00e4\u00dfiges Staatsoberhaupt und Inhaber der Staatsgewalt beim &#8222;Staatlich <u>K\u00f6niglichen<\/u> S\u00e4chsischen Gemeindeverbund&#8220; aber gar keine Rolle. Man will ihn und seine Rechte offenbar durch diese Wahlen nach den umst\u00fcrzlerischen Ereignissen des Jahres 1918 noch einmal \u00fcbergehen, daher sollen zus\u00e4tzlich auch Wahlen zu sog. &#8222;Siegel- und Verweserrechten&#8220; stattfinden.<\/p>\n<p>Das Siegelrecht ist eine Pr\u00e4rogative des K\u00f6nigs als Quelle der Staatsgewalt, gleiches gilt auch f\u00fcr das K\u00f6nigliche Wappen, dessen unbefugte Nutzung eine anma\u00dfende Handlung darstellt, die unter diesen Umst\u00e4nden strafbewehrt sein d\u00fcrfte. Auch die Verwesung der Staatsgewalt ist \u00fcbrigens gesetzlich geregelt, in\u00a0 <a href=\"https:\/\/bibliothek.ewigerbund.org\/?rcno_review=handbuch-der-deutschen-verfassungen-2&amp;seite=334\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 9 der Verfassungsurkunde f\u00fcr das K\u00f6nigreich Sachsen<\/a> vom 4. September 1831.<\/p>\n<h3>Fazit zur Wahlkommission Sachsen<\/h3>\n<p>Das Vorhaben, in Sachsen ohne Beteiligung des K\u00f6nigs Gemeindevertreter-, Siegelrechte- und\/oder Verweserwahlen abzuhalten, um an legitime Staatsgewalt im K\u00f6nigreich Sachsen zu gelangen, l\u00e4uft sowohl der Verfassungsurkunde als auch der Landgemeindeordnung zu wider. <strong>Das Vorhaben der Wahlkommission kann damit nur als verfassungswidrig und ungesetzlich, also illegal bewertet werden.<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"swe\">b. Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach<\/h3>\n<p>Bearbeitet von Markus.<\/p>\n<blockquote><p>Zitat der <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220915072405\/http:\/\/wk-swe.org\/?Wahl_2022___Fragen_und_Antworten_zur_Gemeinderatswahl_2022\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Netzseite<\/a> der Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach:<\/p>\n<p>&#8222;<strong>Woraus ergibt sich meine Stimmberechtigung?<\/strong><br \/>\nDie staatlichen Bestimmungen \u00fcber die Stimmberechtigung ergeben sich aus der Gemeindeordnung f\u00fcr das Gro\u00dfherzogtum Sachsen Weimar Eisenach (Art. 20 Erwerbung des B\u00fcrgerrechts; Art. 30 Stimmberechtigungsvorraussetzungen) bedingen:<br \/>\nArtikel 20 :<br \/>\n1.eine physische Person,<br \/>\n2.rechtliche Selbstst\u00e4ndigkeit unter Vorraussetzung der Vollj\u00e4hrigkeit,<br \/>\n3.den Besitz der Staatsangeh\u00f6rigkeit im Gro\u00dfherzogtum<br \/>\n4.den Besitz der b\u00fcrgerlichen Ehrenrechte<br \/>\n&#8230;&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Hier werden die Voraussetzungen f\u00fcr die Erlangung des B\u00fcrgerrechts aus Artikel 20 aufgef\u00fchrt. Ignoriert wird dabei der vorausgehende <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel 19 der Gemeindeordnung<\/a> und dieser regelt, wie dieses B\u00fcrgerrecht denn tats\u00e4chlich erworben wird:<\/p>\n<div id=\"attachment_779\" style=\"width: 822px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-swe-art19.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-779\" class=\"size-full wp-image-779\" src=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-swe-art19.jpg\" alt=\"Artikel 19 Gemeindeordnung: Das B\u00fcrgerrecht des Gro\u00dfherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach wird verliehen.\" width=\"812\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-swe-art19.jpg 812w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-swe-art19-300x78.jpg 300w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-swe-art19-768x200.jpg 768w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-wk-swe-art19-624x162.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-779\" class=\"wp-caption-text\">Artikel 19 Gemeindeordnung: Das B\u00fcrgerrecht des Gro\u00dfherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach wird verliehen.<\/p><\/div>\n<p>An dieser Stelle kann damit bereits feststellt werden:<br \/>\nNiemand ist heute im Besitz der B\u00fcrgerrechte, da es derzeit keine rechtsg\u00fcltige Gemeindevertretung gibt, welche diese verleihen k\u00f6nnte. Aktuell kann allein der Landesherr die B\u00fcrgerrechte verleihen, um diesen Mi\u00dfstand zu beseitigen: Der Gro\u00dfherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach.<\/p>\n<p><strong><u>Vom Flu\u00df der Staatsgewalt.<\/u><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_781\" style=\"width: 216px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-swe-ernennung-bezirksdirektoren.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-781\" class=\"wp-image-781 size-medium\" src=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-swe-ernennung-bezirksdirektoren-206x300.jpg\" alt=\"Ernennung von Bezirks-Direktoren, Weimarische Zeitung vom 29. Mai 1850.\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-swe-ernennung-bezirksdirektoren-206x300.jpg 206w, https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-08-15-swe-ernennung-bezirksdirektoren.jpg 391w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-781\" class=\"wp-caption-text\">Ernennung von Bezirks-Direktoren, Weimarische Zeitung vom 29. Mai 1850.<\/p><\/div>\n<p>Das Gro\u00dfherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach ist eine <a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2019-08-11-konstitutionelle-monarchie\/\">konstitutionelle Monarchie<\/a>, Landesf\u00fcrst ist der Gro\u00dfherzog. Er ist souver\u00e4nes Staatsoberhaupt und alleiniger Inhaber der Staatsgewalt, ernennt die Staats-Minister, die Chefs der Departements und auch die Bezirks-Direktoren <a href=\"#swe1\">(1)<\/a>, siehe Bild links. Die B\u00fcrgermeister sind Mitglieder vom Gemeindevorstand und als solche werden sie wiederum vom Bezirks-Direktor vor ihrem Amtsantritte verpflichtet <a href=\"#swe2\">(2)<\/a>.<\/p>\n<p>Desweiteren erfordert eine g\u00fcltige Wahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes die Best\u00e4tigung des Bezirks-Direktors <a href=\"#swe3\">(3)<\/a> und, da es derzeit keine Mitglieder der Gemeindevorst\u00e4nde gibt, w\u00fcrde die Leitung der Wahl des B\u00fcrgermeisters an den Bezirks-Direktor \u00fcber gehen <a href=\"#swe4\">(4)<\/a>. Einen Verweser als Ersatz f\u00fcr einen nicht vorhandenen B\u00fcrgermeister findet sich in der g\u00fcltigen Gemeindeordnung nicht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Von den B\u00fcrgerrechten, den Gemeindebeh\u00f6rden, der Wahl und der W\u00e4hlbarkeit.<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Schauen wir zun\u00e4chst einmal auf die Voraussetzungen einer Wahl der Gemeindebeh\u00f6rden an. Gemeindebeh\u00f6rden sind <a href=\"#swe5\">(5)<\/a>:<br \/>\n1. der Gemeinderath und<br \/>\n2. der Gemeindevorstand.<\/p>\n<p>Einen Verweser findet man hier allerdings nicht!<\/p>\n<p>Der Gemeindevorstand besteht wiederum aus dem B\u00fcrgermeister und seinem Stellvertreter, sowie einem Rechnungsf\u00fchrer und anderem Dienstpersonal <a href=\"#swe6\">(6)<\/a>. Wahlberechtigt sind diejenigen, welche das Stimmrecht <a href=\"#swe7\">(7)<\/a> aus\u00fcben k\u00f6nnen. W\u00e4hlbar sind dagegen alle stimmberechtigten m\u00e4nnlichen B\u00fcrger <a href=\"#swe8\">(8)<\/a>, welche das 25. Lebensjahr vollendet haben und die zur Bekleidung eines Gemeindeamtes erforderliche Achtung genie\u00dfen <a href=\"#swe9\">(9)<\/a>. Hierzu bedarf es allerdings auch des B\u00fcrgerrechts!<\/p>\n<p>Schauen wir uns den Erwerb des B\u00fcrgerrechts einmal genauer an. Das B\u00fcrgerrecht wird durch ausdr\u00fcckliche Verleihung sowie durch definitive Anstellung im Hof-, Reichs-, Staats-, Kirchen- und Schuldienst an den Angestellten als Wohnsitz angewiesenen Orte erworben <a href=\"#swe10\">(10)<\/a>. Es mu\u00df also verliehen werden! Das B\u00fcrgerrecht wird verliehen durch den Gemeindevorstand. Diesem steht gem. Art. 89, letzter Absatz, die Verf\u00fcgung bzgl. der Aufnahme in den B\u00fcrgerverband zu.<\/p>\n<p>Zusammenfassung der W\u00e4hlbarkeit:<br \/>\n1. \u00e4lter als 25,<br \/>\n2. m\u00e4nnlich,<br \/>\n3. erforderliche Achtung,<br \/>\n4. das B\u00fcrgerrecht wurde ihm verliehen.<\/p>\n<p>Da es derzeit keine M\u00f6glichkeit gibt, jemandem das B\u00fcrgerrecht zu verleihen, oder es durch eine Anstellung erwerben zu k\u00f6nnen, ist auch niemand in der Gemeinde w\u00e4hlbar.<\/p>\n<p><strong><u>Fazit zur Wahlkommission Sachsen-Weimar-Eisenach:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Es ist derzeit nicht m\u00f6glich, im Gro\u00dfherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach einen Gemeindevorstand oder auch nur einen Gemeinderat zu w\u00e4hlen, denn zur W\u00e4hlbarkeit von Kandidaten bedarf es der Verleihung des B\u00fcrgerrechts.<\/p>\n<p>Diesen Fakt einmal au\u00dfen vor gelassen, stellt sich noch ein ganz anderes Problem in den Weg: Denn wenn ein B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt werden w\u00fcrde, so w\u00fcrde dieser jedoch ohne die Verpflichtung durch den Bezirks-Direktor nicht sein Amt aus\u00fcben k\u00f6nnen. Und ein Bezirks-Direktor mu\u00df vom Landesf\u00fcrsten ernannt werden. Ma\u00dfgeblich ist auch hier einmal mehr, da\u00df hoheitliche Gewalt in konstitutionellen Monarchien allein vom Landesf\u00fcrsten ausgeht. Daher ist in der Gegenwart allein der Landesf\u00fcrst dazu berechtigt, das B\u00fcrgerrecht zu verleihen.<\/p>\n<h3 id=\"preussen\">c. Wahlkommission der preu\u00dfischen Provinzen Sachsen, Schleswig-Holstein, Hessen-Nassau, Rheinprovinz und Preu\u00dfische Wahl- und Pr\u00fcfkommission K\u00fcste-Jade-Weser-Ems.<\/h3>\n<p>Kommunalwahlen sind f\u00fcr Preu\u00dfen in der Landgemeindeordnung der jeweiligen Provinz festgelegt. Tats\u00e4chlich r\u00e4umen die Landgemeindeordnungen den Gemeinden das Recht ein, Wahlen abzuhalten und auf diese Weise einen Gemeindevorsteher zu bestimmen. Ein so gew\u00e4hlter Gemeindevorsteher muss jedoch stets vom Landrat best\u00e4tigt werden, um sein Amt antreten zu k\u00f6nnen. So hei\u00dft es bspw. in der<\/p>\n<blockquote><p><u>Landgemeindeordnung f\u00fcr die Provinz Schleswig-Holstein<\/u><br \/>\n\u00a7 84. Die gew\u00e4hlten Gemeindevorsteher und Stellvertreter bed\u00fcrfen der Best\u00e4tigung durch den Landrath.<\/p>\n<p><u>Landgemeindeordnung f\u00fcr die sieben \u00f6stlichen Provinzen<\/u><br \/>\n\u00a7 84. Die gew\u00e4hlten Gemeindevorsteher und Stellvertreter bed\u00fcrfen der Best\u00e4tigung durch den Landrath.<\/p>\n<p><u>Landgemeindeordnung f\u00fcr die Provinz Hessen-Nassau<\/u><br \/>\n\u00a7 55. Die gew\u00e4hlten B\u00fcrgermeister und Beigeordneten, sowie die Sch\u00f6ffen in denjenigen Landgemeinden, in welchen ein kollegialischer Gemeindevorstand nicht besteht, bed\u00fcrfen der Best\u00e4tigung durch den Landrath.<br \/>\n\u00a7 56. Die B\u00fcrgermeister, der Beigeordnete und die Sch\u00f6ffen werden vor ihrem Amtsantritte von dem Landrathe vereidigt.<\/p>\n<p><u>Landgemeindeordnung f\u00fcr die Provinz Westphalen<\/u><br \/>\n\u00a7 38. Die Wahl des Vorstehers und seines Stellvertreters erfolgt aus der Zahl der stimmberechtigten Gemeindemitglieder durch die Gemeindeversammlung auf sechs Jahre. Nach dreij\u00e4hriger Dienstzeit kann der Gemeindevorsteher durch die Gemeindeversammlung auf zw\u00f6lf Jahre gew\u00e4hlt werden. Die Wahl bedarf der Best\u00e4tigung durch den Landrath.<\/p>\n<p><u>Landgemeindeordnung f\u00fcr die Rheinprovinz<\/u><br \/>\nDurch \u00a7 23 der Kreisordnung f\u00fcr die Rheinprovinz vom 30. Mai 1887 (GS S. 209) wird bestimmt: &#8222;Die Gew\u00e4hlten bed\u00fcrfen der Best\u00e4tigung durch den Landrath.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>und so steht es in allen \u00fcbrigen <a href=\"http:\/\/www.verfassungen.de\/preussen\/gesetze\/landgemeindeordnung45-00-i.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Landgemeindeordnungen f\u00fcr die Provinzen<\/a> des Preu\u00dfischen Staates: Ein gew\u00e4hlter Gemeindevorsteher muss vom Landrat im Amt best\u00e4tigt werden. Der Landrat wiederum wird direkt vom K\u00f6nig bestallt \u2013 er wird vom K\u00f6nig mit Hoheitsrechten ausgestattet, mit denen er wiederum den gew\u00e4hlten Gemeindevorsteher betraut. <a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2019-08-11-konstitutionelle-monarchie\/\">Preu\u00dfen ist eine konstitutionelle Monarchie<\/a>, alle Staatsgewalt geht vom K\u00f6nig aus. So ist es in der <a href=\"https:\/\/bibliothek.ewigerbund.org\/?rcno_review=pannier-karl-verfassungsurkunde-und-wahlgesetze-1908&amp;seite=22\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verfassungsurkunde f\u00fcr den preu\u00dfischen Staat<\/a> vom 31. Januar 1850 normiert:<\/p>\n<blockquote><p>Art. 45. Dem K\u00f6nige allein steht die vollziehende Gewalt zu.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ohne Landrat gibt es keinen legitimen Gemeindevorsteher mit Staatsgewalt, ohne K\u00f6nig gibt es keinen legitimen Landrat mit Staatsgewalt (siehe Stichwort <a href=\"https:\/\/bibliothek.ewigerbund.org\/?rcno_review=handwoerterbuch-der-preussischen-verwaltung-erster-band-1906&amp;seite=266\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eBest\u00e4tigung der Kommunalbeamten\u201c im Handw\u00f6rterbuch der Preu\u00dfischen Verwaltung<\/a>, Band 1, Seite 257).<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnte man sagen: Auch wenn in Preu\u00dfen ein gew\u00e4hlter Gemeindevertreter derzeit (noch) nicht von einem legitim bestallten Landrat im Amt best\u00e4tigt werden kann, so k\u00f6nnte man doch trotzdem vorbereitend Gemeindevertreterwahlen abhalten, damit die Maschine in Gang gesetzt werden kann, sobald wieder ein legitim bestallter Landrat vorhanden ist. Ein erneuter Blick in die Landgemeindeordnungen Preu\u00dfens<\/p>\n<blockquote><p>Rheinprovinz<br \/>\n\u00a7 54. Die Wahl erfolgt <strong>unter der Leitung des B\u00fcrgermeisters<\/strong> im Beistand zweier von der Wahlversammlung zu bestimmenden Skrutatoren<\/p>\n<p><u>Provinz Westfalen<\/u><br \/>\n\u00a7 28. Die Wahlen der Gemeindeverordneten erfolgen <strong>unter Leitung des Amtmannes<\/strong>; derselbe kann sich aber durch den <strong>Gemeindevorsteher<\/strong> vertreten lassen.<\/p>\n<p><u>Die sieben \u00f6stlichen Provinzen<\/u><br \/>\n\u00a7 60. Der <strong>Wahlvorstand<\/strong> besteht aus dem <strong>Gemeindevorsteher<\/strong> oder einem von dem letzteren zu seinem Stellvertreter ernannten Sch\u00f6ffen und zwei von der Wahlversammlung gew\u00e4hlten Beisitzern.<\/p>\n<p><u>Provinz Schleswig-Holstein<\/u><br \/>\n\u00a7 60. Der <strong>Wahlvorstand<\/strong> besteht aus dem <strong>Gemeindevorsteher<\/strong> oder seinem Stellvertreter und zwei von der Wahlversammlung gew\u00e4hlten Beisitzern.<\/p>\n<p><u>Provinz Hessen-Nassau<\/u><br \/>\n\u00a7 31. Der <strong>Wahlvorstand<\/strong> besteht in jedem Wahlbezirke aus dem <strong>B\u00fcrgermeister<\/strong> oder einem von diesem zu seinem Stellvertreter ernannten Sch\u00f6ffen als Vorsitzenden<\/p>\n<p><u>Hohenzollernsche Gemeindeordnung<\/u><br \/>\n\u00a7 31. Der <strong>Wahlvorstand<\/strong> besteht in jedem Wahlbezirke aus dem <strong>B\u00fcrgermeister<\/strong> oder einem von diesem zu seinem Stellvertreter ernannten Sch\u00f6ffen als Vorsitzenden<\/p><\/blockquote>\n<p>und es wird sehr deutlich: Das Abhalten von Wahlen in preu\u00dfischen Gemeinden setzt das Vorhandensein von hoheitlicher Staatsgewalt voraus. Im \u00dcbrigen gestatten es die meisten Landgemeindeordnungen Preu\u00dfens, da\u00df der Landrat unter gewissen Bedingungen einen Gemeindevorsteher ernennen kann &#8211; und zwar ganz ohne Wahlen.<\/p>\n<p><strong><u>Fazit zu Wahlkommissionen in den Provinzen Preu\u00dfens:<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Wahlen in Preu\u00dfen ohne Mitwirkung eines vom K\u00f6nig bestallten Landrates sind schlicht gesetzeswidrig und damit illegal.<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"reuss\">d. Wahlkommission Reu\u00df.<\/h3>\n<p>Die Wahlkommission Reu\u00df hat einen prominenten Vork\u00e4mpfer: Heinrich XIII. Prinz Reu\u00df ist u. a. bekannt f\u00fcr \u00f6ffentliche Auftritte, in deren Rahmen er sich vor allem f\u00fcr die R\u00fcckgabe von Eigentum engagiert, welches nach dem sog. &#8222;2. Weltkrieg&#8220; von den Sowjets enteignet wurde. Auch wir von Bismarcks Erben haben uns vor Zeiten von seinem Engagement begeistern lassen, wie <a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2019-02-20-prinz-reuss-mit-fuerstlichem-auftritt\/\">dieser Artikel<\/a> belegt.<\/p>\n<p>Nun hat sich allerdings j\u00fcngst <a href=\"https:\/\/archive.ph\/lLnHa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heinrich XIV. Prinz Reu\u00df an die \u00d6ffentlichkeit gewandt<\/a>. Dabei macht er zum einen deutlich, da\u00df er allein der rechtm\u00e4\u00dfige Erbe der reu\u00dfischen Monarchie ist. Zum anderen legt er dar, da\u00df sein Cousin, der oben angesprochene Heinrich XIII., sich vor Jahren von der Familie lossagte und auf Irrwegen wandelt, von denen das Haus Reu\u00df sich distanziert. Als legitimer Landesherr macht Heinrich XIV. Prinz Reu\u00df deutlich: Ansprechpartner f\u00fcr das F\u00fcrstentum Reu\u00df ist ausschlie\u00dflich er selbst, nicht sein Cousin Heinrich XIII.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen gilt f\u00fcr die Wahlkommission Reu\u00df, was hier bisher \u00fcber die Wahlkommissionen anderer Staaten ausgef\u00fchrt wurde: Auch die F\u00fcrstent\u00fcmer Reu\u00df sind konstitutionelle Monarchien, in denen legitime Staatsgewalt nur durch den Landesherrn Heinrich XIV. verliehen, aber nicht ohne diesen &#8222;gew\u00e4hlt&#8220; werden kann.<\/p>\n<h2 id=\"fazit\">3) Gesamt-Fazit zur Legalit\u00e4t sog. Wahlkommissionen.<\/h2>\n<p>Das von den vielen Wahlkommissionen propagierte Mittel &#8222;Gemeinde- und Verweserwahlen&#8220; ignoriert schlichtweg die jeweilige Landesverfassung und die Landes-Gesetzgebung, welches daher kein legaler Weg sein kann, um legitime Staatsgewalt in konstitutionellen Monarchien zu erlangen. Wahlkommissionen sind im Prinzip moderne Arbeiter- und Soldatenr\u00e4te, wohlgemerkt auf &#8222;republikanischer Notstandsgrundlage&#8220;: Man beruft sich auf republikanische sog. &#8222;Gesetzgebung&#8220; und will daraus Rechtm\u00e4\u00dfigkeiten f\u00fcr Staaten des Deutschen Reiches ableiten. Doch aus Unrecht kann niemals Recht erwachsen.<\/p>\n<p>Die Reorganisation konstitutioneller Monarchien des Deutschen Reiches kann &#8211; auch auf unterster, der Gemeindeebene &#8211; nicht &#8222;von unten nach oben&#8220;, sondern ausschlie\u00dflich durch vorherige Restauration der legitimen Herrschergewalt erfolgen: Die Staatsgewalt in Monarchien haftet immer am Monarchen als souver\u00e4nem Staatsoberhaupt, sie flie\u00dft &#8222;von oben nach unten&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Die Frage, ob Wahlkommissionen legal sind, ist daher negativ zu beantworten: Wahlkommissionen sind aus staatsrechtlicher Sicht illegal und gesetzeswidrig.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Daran \u00e4ndert auch der Umstand nichts, da\u00df Wahlkommissionen in der Regel unter dem Wappen des jeweiligen f\u00fcrstlichen Hauses operieren &#8211; was im \u00dcbrigen einen Straftatbestand &#8222;Anma\u00dfung hoheitlicher Rechte&#8220; erf\u00fcllt. Wer dies mit dem Hinweis auf &#8222;Kriegslisten sind schlie\u00dflich erlaubt&#8220; abtun will, dem sei gesagt, da\u00df es selbst im Kriegsrecht nicht legal ist, unter fremder Flagge zu operieren.<\/p>\n<p>Ex iniuria ius non oritur &#8211; aus Unrecht kann niemals Recht erwachsen. Bismarcks Erben weisen an dieser Stelle eindringlich darauf hin, da\u00df die deutsche Frage ausschlie\u00dflich auf dem Pfad der Legitimit\u00e4t gel\u00f6st werden kann. Wer eine Staatsangeh\u00f6rigkeit aus dem Reichs- und Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913 ableitet, um daraus die Rechtsstellung als Deutscher f\u00fcr sich geltend zu machen, der hat auch den Rechtsrahmen dieses Gesetzes zu achten: Die Reichsverfassung vom 16. April 1871. Damit sind insbesondere auch die in <a href=\"https:\/\/reichsverfassungsurkunde.bismarckserben.org\/seite79.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel 1<\/a> garantierten Rechte der Bundesstaaten zu achten. Und hier ist es nun mal so, da\u00df es sich bei dem Gros um konstitutionelle Monarchien handelt. <strong>Das bedeutet, da\u00df jedwede Reorganisation legitimer Staatsgewalt die Monarchen als Landesherren und Staatsoberh\u00e4upter ber\u00fccksichtigen MUSS.<\/strong> Was das bedeutet und was nun zu tun ist, ergibt sich aus unserem Beitrag &#8222;<a href=\"https:\/\/bismarckserben.org\/aktuelles\/2020-04-11-status-quo-der-deutschen-nation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Status Quo der deutschen Nation<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p><strong>Einer unserer Wahlspr\u00fcche lautet: Erfolg hat drei Buchstaben: Tun! <\/strong><br \/>\n<strong>Heute f\u00fcgen wir noch hinzu: Aber bitte nur das richtige, sprich das rechtm\u00e4\u00dfige.<\/strong><\/p>\n<p>__________<br \/>\nFu\u00dfnoten<br \/>\n<sup id=\"swe1\">(1)<\/sup> Gem. \u00a7 62 Nr. 7, i. V. m. \u00a7\u00a7 56, 57 und 19 des <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00210876\/0121_GHZSWE_1850_RBL0006_0103.tif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesetzes \u00fcber die Neugestaltung der Staatsbeh\u00f6rden<\/a> steht die Ernennung von Staatsdienern allein dem Staatsoberhaupte zu. Ein Staatsdiener ist in \u00a7 1 des <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00210876\/0145_GHZSWE_1850_RBL0008_0127.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00425556\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesetzes \u00fcber den Civil-Staastsdienst<\/a> vom 8. M\u00e4rz 1850 definiert.<br \/>\n<sup id=\"swe2\">(2)<\/sup> Siehe Art. 82, i. V. m. Art. 44 der <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe3\">(3)<\/sup> Siehe Art. 74 der <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe4\">(4)<\/sup> Siehe Art. 71 der <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe5\">(5)<\/sup> Art. 42 <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe6\">(6)<\/sup> Art. 44 <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe7\">(7)<\/sup> Art. 30 <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe8\">(8)<\/sup> Stimmberechtigt sind alle Personen gem. Art. 30, 1. Absatz <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>, welche im Besitze des B\u00fcrgerrechts sind.<br \/>\n<sup id=\"swe9\">(9)<\/sup> Art. 48 <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<br \/>\n<sup id=\"swe10\">(10)<\/sup> Art. 19 <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/rsc\/viewer\/jportal_derivate_00215641\/167_GHZSWE_1895_RBL0013_0151.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00365258&amp;q=wahlgesetz%20sachsen-weimar-eisenach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeindeordnung vom 17. April 1895<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag als Podcast anh\u00f6ren: Sie schie\u00dfen zurzeit wie Pilze aus dem Boden der sog. &#8222;Reichsb\u00fcrgerszene&#8220;: Wahlkommissionen. 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